

Die ersten Spatenstiche in Richtung nachhaltiger Schulhof im Haus 5 sind getan. Einige SchülerInnen unseres 10. Jahrgangs haben heute im Selbstexperiment überprüft, ob Bacon recht hat und damit dem Projekt „GemüseAckerdemie“ der NÖS unter die Arme gegriffen. Das Resümee der Aktion war: „Sowas sollten wir öfter machen.“ Vielen Dank an die fleißigen Helferlein und die „Spatenbereitsteller“ im Namen aller NÖS (nachhaltige Öko-Spezialisten des BGW).
Unsere Solidaritätsgrüße (s. Beitrag „Freundschaft und Solidarität mit unseren lettischen Freunden“) sind in Aluksne mit Freude und Begeisterung aufgenommen worden. Die Schulleiterin, Frau Daina Dubre-Dobre, hat in ihrem Antwortschreiben ihren Dank über die Briefe, ihre Freude über das Zeichen der Solidarität und die tiefempfundene Verbindung beider Partnerschulen bekräftigt.
Wörtlich schreibt Frau Dubre-Dobre:
“The last ten days have changed the world – life has given a serious lesson – to understand our everyday values on a new level, to appreciate the price of being healthy and alive and of waking up in our motherland… We all feel very thankful for your letters and support – only being together we can be a force: The force to help, to protect, to rebuild, and to love.”
Die Friedensaktion am Burg-Gymnasium vom 28.02.2022 hat unsere Freundinnen und Freunde zu einer eigenen Friedensaktion in ihrem Schulhaus inspiriert (siehe Bild).
Wir freuen uns schon sehr auf den Besuch unserer lettischen Freundinnen und Freunde im September 2022 in Wettin.
Dr. Roenneke (Schulleiterin)
Am Freitag, den 04.03.2022 veranstalteten wir als 12.Jahrgang eine Spendenaktion für die Menschen aus der Ukraine. Dabei zählten wir besonders auf Sachspenden, wie Bekleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel. Die derzeitige Lage schockiert uns sicher alle. Mit dem bereits gesetztem Statement, den Plakaten, die von unserer Burgmauer hingen, vom Beginn der Woche, wollten wir weitere Hilfsaktionen starten. Das reichte uns einfach noch nicht ganz. Aus diesem Grund wollten wir direkt dort ansetzen und helfen, wo gerade die Probleme herrschen.
Bereits am vergangen Wochenende gab es in Brachwitz, meinem Wohnort, solch eine Aktion und diese hat mich inspiriert, dies an unserer Schule zu veranstalten. Die Schule ist ein riesiger Anlaufpunkt und viele Spenden könnten zusammen kommen, was uns am Ende auch gelang. Ich teilte meine Idee sofort mit dem 12.Jahrgang und bekam große Unterstützung. Zusammen als Jahrgang konnten wir diese Aktion am heutigen Freitag umsetzen. Ich erkundigte mich nach möglichen Anlaufstellen, die unsere Spenden annehmen würden. Um die Werbung kümmerte sich Annelie Hertel, sodass wir auch möglichst viele Menschen erreichen.
Besonders bedanken möchte ich mich auch bei Hanna Mauf, Annalena Franke, Josephine Reimann, Annelie Hertel und Emily Lehmann, die sich bereits von Beginn an mit engagiert haben und ohne deren Hilfe die Aktion nicht so gut gelungen wäre. Am Tag der Spendenaktion kamen natürlich auch noch sehr viele andere Helferinnen und Helfer aus unserem Jahrgang dazu, bei denen ich mich auch herzlich bedanken möchte! Wir konnten bei dieser Menge an Spenden jede Hand gebrauchen. Es gab viel zum Sortieren und Verpacken. Die Menge war überwältigend und es hat uns sehr gefreut, dass diese Aktion so angenommen wurde. Vielen Dank an alle, die uns mit Spenden unterstützt haben!
Darüber hinaus möchten wir uns als 12.Jahrgang auch bei den Lehrern bedanken, die uns mit Spenden sowie beim Verpacken unterstützt haben. Frau Fiedler, Herr Schmitz und Frau Schmude haben uns bis zum Ende begleitet und nun auch die letzten Kartons bei „Slawia“ in Halle abgeliefert.
Wir hoffen nun, damit den Menschen aus der Ukraine helfen zu können!
We stand with Ukraine!
Lena Kolbe (Verantwortliche der Spendenaktion des 12.Jahrganges)
Nach einer knapp einstündigen Fahrt zur ARCHE NEBRA erhielten wir zunächst eine Führung durch die Arche Nebra, wo wir erfahren haben wie und unter welchen Umständen die Himmelscheibe von Nebra gefunden wurde, wie viel sie wiegt und wozu sie vor gut 3600 Jahren benutzt wurde.
Dann haben wir darüber geredet, ob bei uns schon einmal der Strom für mehrere Tage ausgefallen ist und was passieren würde, wenn der Strom in einer Stadt für mehrere Tage ausfällt. In Rollenspielen versetzten wir uns theoretisch in ein Krankenhaus, auf eine Polizeistation und in eine Familie.
Das Essen wurde selbstverständlich auch ohne Strom zubereitet. Eine Gruppe machte einen Grünen Salat zur Vorspeise, eine andere verschiedene Sandwiches als Hauptspeise und eine dritte Gruppe kümmerte sich um den Obstsalat als Nachspeise.
Zuletzt ging es noch einmal um das Leben ohne Strom. Wir spielten Tischtennis im Schwarzlicht oder haben blind Gegenstände errochen und erfühlt. Wir sprachen auch über alternative Energieformen und haben schließlich mit Wind Batterien aufgeladen und dann ein kleines Auto fahren lassen.
Es war ein sehr schöner Projekttag und wir danken der EnviaM für die Durchführung und die vielen Geschenke.
Klasse 7/1
Der völkerrechtswidrige russische Angriff auf die Ukraine hat auch große Sorgen in Lettland ausgelöst.
Unsere Partnerschule, das „Ernst-Glück-Gymnasium“ in Aluksne, Lettland liegt nur wenige Kilometer von der lettisch-russischen Grenze entfernt. In zwanzig Briefen an unsere Partnerschule haben deshalb Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge ihre Freundschaft mit unseren lettischen Freundinnen und Freunden zum Ausdruck gebracht. Übereinstimmend wünschen sie ihnen Zuversicht, Sicherheit und Frieden in diesen beunruhigenden Tagen.
Auch die Schulleiterin, Frau Dr. Roenneke, hat in einem Schreiben an die Schulleitung des „Ernst-Glück-Gymnasiums“ die tiefempfundene Verbundenheit und Solidarität mit der lettischen Partnerschule bekräftigt. Wörtlich heißt es darin: „In this time of worries and sorrow – please be assured of our bonds of true friendship and support. These bonds are deep and honest and they will last.”
Die Briefe sind am Freitag, dem 04.03.2022 auf den Weg nach Lettland gegangen. Allen Schülerinnen und Schülern einen herzlichen Dank für dieses wichtige Zeichen der Solidarität mit unserer lettischen Partnerschule.
Nach den furchtbaren ersten Kriegstagen in der Ukraine sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir als Schule ein Statement setzen müssen. Dazu haben sich heute Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs zusammengefunden und Banner mit klaren Botschaft gegen den Krieg in der Ukraine erstellt. Diese wurden von vielen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften unterzeichnet und wehten für eine kurze Zeit von unserer Burgmauer. Parallel bastelten die jüngeren Schüler und Schülerinnen Friedenstauben und gestalteten die Fenster der Schulgebäude. Wir verbinden mit diesen Aktionen die Hoffnung, dass unsere Botschaft von vielen anderen jungen Menschen aufgegriffen und durch unser Land und in die Welt hinaus getragen wird.
Wir wünschen uns für die Menschen in der Ukraine, für unsere Freundinnen und Freunde in unserem lettischen Partnergymnasium "Ernst Glück" in Alüksne und für uns
Frieden, Frieden in der Ukraine, Frieden in Europa, Frieden in der Welt.
D. Fiedler
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Projekt, bei dem Schüler und Schülerinnen der 6.-
8.Klasse vom 15.11.-19.4. rauchfrei bleiben wollen. Sie verzichten in diesem Zeitraum auf
Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, und Nikotin und Tabak jeglicher Art. Auch wir,
die Klasse 8/3, nehmen im Jahr 2021/22 an diesem Projekt teil. Im Zuge dessen besuchte uns
am 8.2. der Vater einer Schülerin, um uns von seiner Raucherentwöhnung zu erzählen.
Unsere Klassenlehrerin Frau Block unterstützte diese Stunde. Als Einleitung klärten uns zwei
Schüler (Jannik Anders und Maurice Schmidt) über die Inhaltsstoffe, Gefahren und die
Regelungen zum Zigarettenkonsum in Spanien auf. Anschließend stellte eine Schülerin
(Pauline Jacobshagen) Herrn Fahrig Fragen zu seiner Rauchervergangenheit. Diese
beantwortete er offen und ehrlich und war von unserer Teilnahme an diesem Projekt
begeistert. Aber auch wir als Klasse fanden diese Aktion super und freuen uns weiterhin an
diesem Projekt teilnehmen zu dürfen.
Nun appellieren wir an Euch: Bitte haltet euch von Tabak jeglicher Art fern und bleibt
gesund!
Be Smart – Don't Start | Der Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen
Fiona Fahrig und Eve Hensel
Der Internet-Teamwettbewerb findet jedes Jahr anlässlich des deutsch-französischen Tages Ende Januar statt. Veranstalter sind das Institut Français in Zusammenarbeit mit dem Cornelsen Verlag. Es gilt 100 Fragen zu unterschiedlichen Themen (Frankreich, Europa und Frankophonie) auf Französisch zu beantworten. Unsere Schule war in diesem Jahr erstmalig mit insgesamt 8 Gruppen der Klassenstufen 7-9 beim Wettbewerb vertreten.
Die Teilnahme war sehr erfolgreich. Alle Gruppen haben sich im vorderen Bereich platziert. Und eine Gruppe der Klasse 7/2 konnte sogar den 1. Platz von ganz Sachsen-Anhalt in ihrer Gewinnklasse belegen, der mit einem Preis von 100€ und coolen Rucksäcken dotiert war. Herzlichen Glückwunsch und Félicitations allen Teilnehmern.
Fachgruppe Französisch
Vom 6. – 11.2.22 machten wir uns nach Bochum auf, um im Rahmen des Hospitationsprogramms der Deutschen Schulakademie eine Schule zu besuchen, die den Deutschen Schulpreis gewonnen hat. Unsere Wahl fiel auf die Erich Kästner – Schule, eine Gesamtschule mit gebundenem Ganztag und mehreren Profilzweigen. Wir, das sind Frau Rinke - Fachlehrerin für Kunst und Biologie - und Frau Werner - Fachlehrerin für Chemie und Geografie.
Unser Ziel war es, Impulse und Anregungen für unsere weitere Schulentwicklungsarbeit am Burg-Gymnasium zubekommen, basierend auf den in Bochum sehr gut funktionierenden Strukturen einer Ganztagsschule mit Profilen im Bereich Kunst und Kultur, MINT mit iPAD, Englisch mit iPAD und Sport mit iPAD. Dabei wurden wir von allen Seiten äußerst herzlich empfangen und konnten so einen vielfältigen Einblick in den Schulalltag und die Schularbeit erlangen. Beeindruckt hat uns die sehr selbstständige Arbeit und Organisation der Schülervertretung und auch, wie viele verschiedene und gut strukturierte Arbeitsgruppen eine gelungene Schulentwicklung tragen, ständig hinterfragen und weiterdenken. Sehr interessant ist, dass das Schulgebäude, welches auch aus 8 verschiedenen Häusern besteht, als „3. Pädagoge“ betrachtet und gedacht und dementsprechend mitgestaltet wird. So konnten wir in der Woche an den Sitzungen der Steuer- und Mediengruppe und der Schülervertretung teilnehmen, im Biologie und Kunst Leistungskurs sowie weiterem Klassenunterricht hospitieren, das Format der Lernzeit (Lernbüro) kennenlernen und viele Gespräche mit Schüler*innen, Kolleg*innen und der Leitung führen, die uns neue Chancen und Visionen an unserer eigenen Schule aufzeigen konnten.
DANKE, für den Input, die vielfältigen Impressionen und Impulse! Der Besuch an der Erich Kästner-Schule zeigte uns, was an unserer Burg bereits sehr gut läuft, was unsere Schule so besonders macht, was verändert oder ausgebaut werden könnte. Mit vielen Inspirationen und voll geschriebenen Papierbögen sowie einem gewinnbringenden Einblick in eine gelingende Schularbeit einer Preisträgerschule kommen wir zurück nach Sachsen-Anhalt an unsere BURG!
Die Burg-Bücherei Wettin als Stadt- und Schulbücherei hat zurzeit noch ihren Sitz im Ausweichquartier im Wettiner Rathaus. Mit Fertigstellung der Neubau- und Restaurierungsarbeiten in der Mittelburg ist für den Sommer dieses Jahres der Wiedereinzug in die alten Gemäuer vorgesehen. Damit einhergehend soll eine moderne und zukunftsfähige Bibliothek mit Verweil-, Arbeits- und Präsentationsmöglichkeiten geschaffen werden.
Die Stadt Wettin-Löbejün als Träger der Bücherei finanziert und unterstützt die Bibliothek im Rahmen ihrer Haushaltsmittel. Mit der Modernisierung und Digitalisierung werden allerdings zusätzliche Mittel benötigt.
Mithilfe der Erstellung eines zeitgemäßen Bibliothek-Konzepts, unter der Federführung der Bücherei-Leiterin Frau Ines Sterz, wurde es möglich, über das Soforthilfeprogramm „Vor Ort für alle“ zusätzliche Fördermittel zu erschließen. Der Deutsche Bibliotheksverband finanziert bundesweit genau solche Modernisierungen in Kommunen mit bis zu 20 000 Einwohnern. Die Mittel hierfür stammen aus dem Bundesprogramm “Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
Voraussetzung für Bewilligung des Antrages ist jedoch, dass 25% der Fördersumme aus Eigenanteilen stammen müssen. Da die Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums Wettin sehr intensiv die Bücherei nutzen, übernahm der Förderverein „Freunde und Eltern des Burg-Gymnasiums Wettin“ e.V. die Eigenmittel in Höhe von 3.600 Euro. Der Kulturverein Wettin e.V. unterstützte den Verein mit 1.000 Euro.
Somit gelang es schließlich, die erforderlichen Gelder zu organisieren, um die „neue“ Bücherei auch vom Mobiliar her modern erstrahlen zu lassen. Konkret handelt es sich um die Anschaffung von fünf großen, rollbaren Bücherregalen, Sitz- und Tischwürfeln für die jüngsten Bibliotheksnutzer und zwei Schmökerstühlen. Hinzu kommen vier Galeriewände für künftige Ausstellungen sowie 30 Stühle. Diese sind übrigens farblich auf die Backsteinverzierung der Säulen abgestimmt und werden die Modernität im restaurierten Gewölbe noch besser zur Geltung bringen.
An dieser Stelle sei dem Förderverein des Burg-Gymnasiums sowie dem Kulturverein Wettin e.V. für ihre Unterstützung ausdrücklich gedankt. Außerdem hängt der Erfolg solcher Umgestaltungen oftmals vom persönlichen Engagement einzelner Personen ab.
I. Sterz / H. Schönlein