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Die Comenies 2010

Das COMENIUS-Treffen

Langsam, aber sicher wird es spannend, denn der Antrag auf Genehmigung und Finanzierung des europäischen Schüleraustausches ist nun fast vollständig, um im Februar 2011 eingereicht zu werden.
Entscheidend für eine koordinierte Antragsbearbeitung, es handelt sich dabei um ein ca. 40 seitiges Formular, war das Arbeitstreffen vom 30.11. bis 02.12.2010 an unserem Gymnasium. Daran nahmen die verantwortlichen Lehrkräfte aus Norwegen, Spanien, Lettland und wir, als deutsche Gastgeber, teil.
Intensiv und langwierig wurde die Umsetzung des Projektthemas: „National- und Naturparks in Europa“ (NNPE) geplant, diskutiert und gemeinsam fixiert, und dies alles in englischer Sprache. Doch die Zeit reichte nicht aus, sodass jedes Teilnehmerland Hausaufgaben bekam, um die noch freien Antragspunkte daheim sinnvoll zu beleben.
Die außerdem im Projekt mitarbeitenden Schulen aus der Türkei, aus Rumänien und Frankreich waren zwar nicht physisch anwesend, standen und stehen jedoch im engen E-Mail-Kontakt mit den anderen Partnern, allen voran mit unserem Gymnasium, welches die Projektkoordinierung inne hat. Frau Dr. Roenneke ist dabei federführend und wird von Frau Schmidt und Herrn Schönlein begleitet und unterstützt.
Vom Workshop beeindruckt zeigten sich unsere Gäste aber auch wegen der einmaligen Location, unserer Burg, denn wir arbeiteten im Rittersaal! Außerdem stellten sieben Mädchen (aus der 9/2 Maria Sophie Jordan und Anna-Katharina Steinleitner; aus der 9/4 Emily Heidenreich, Frederike Müller, Theresa Leonhard, Marie Sengelmann und Susanne Walther) das Burg-Gymnasium und den Schüleralltag in englischer Sprache vor. Dazu hatten sie in der Projektwoche auch Präsentationen angefertigt.
Leider lief nicht alles nach Plan, denn der Winter schlug in dieser Arbeitswoche erbarmungslos und schneereich zu. So musste die geplante Exkursion an den Geiseltalsee bei Mücheln, unser Naturpark-Beitrag, ausfallen, bleibt jedoch in der Schublade für ein weiteres Treffen im Jahr 2013. Wenigstens der Besuch des Landesmuseums für Vorgeschichte konnte einen Vorgeschmack auf die Schätze der Braunkohlenförderung geben. Deren negativen Begleiterscheinungen und nachhaltigen Zukunftschancen sollen ebenfalls im kommenden Projekt untersucht und dargestellt werden.
In diesem Zusammenhang kommt das Grundanliegen des Comenius- Gedankens zum Tragen. Die Kommunikation der Jugend Europas wollen wir dadurch bereichern, dass die Schüler der teilnehmenden Länder bei gegenseitigen Austauschbesuchen gemeinsam die Naturräume und Landschaften erfahren und begreifen, indem Materialien und Methoden geplant, vorbereitet und angewandt werden. Diese sollen dabei evaluiert, vervollkommnet und letztendlich dauerhaft für den Schulgebrauch in allen Ländern (z.B. im Geografieunterricht) zur Verfügung stehen.
Ein hohes Ziel, jedoch nicht unerreichbar aber notwendig, um den Antrag das Gewicht zu verleihen, welches er für seine Genehmigung benötigt.

Das COMENIUS- Team des BGW