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Preisträger

Umweltpreis für das Burg-Gymnasium

Am 16.06.2010 wurde das Umwelt-Filmprojekt der Arbeitsgemeinschaft Naturkunde am Burg-Gymnasium Wettin mit dem 4. Platz des diesjährigen Umweltpreises Sachsen-Anhalt in Magdeburg prämiert. Die Preisübergabe erfolgte durch den Minister für Landwirtschaft und Umwelt Herrn Dr. Hermann Onko Aeikens.

Die AG Naturkunde am Burg-Gymnasium Wettin beschäftige sich unter anderem auch mit der Problematik unseres Energiekonsums. Bei der Fragestellung nach der Herkunft unseres „Stroms“ stieß man zwangsläufig auch auf Umweltprobleme, welche die Energieerzeugung mit sich bringt. Im Mittelpunkt standen dabei der Treibhauseffekt und der resultierende Klimawandel.
Auf der Suche nach Zukunftslösungen fanden die Schüler die regenerativen Energien und kamen zur Einsicht, dass die Zukunft quasi heute schon begonnen hat, nur das Wissen darüber im Schulbereich der 4. bis 6. Klasse so gut, wie gar nicht vermittelt wird bzw. vorhanden ist.
Die Idee, einen Film für andere Schüler zu drehen war schnell geboren, zumal der Offene Kanal Wettin e.V. als Schulpartner bereit stand und seine technische Unterstützung anbot.
Von diesem Moment an entwickelte sich dieses Projekt zum Selbstläufer, denn Motivation und Begeisterung bei den folgenden Naturkundlern waren reichlich vorhanden: Laura Wechler, Cedric Spychala, Dorothee Sterz, Maria Walesch, Jessica Herrmann, Sarah Erge, Philip Henke und Lucas Grundmann.
1 Kreativ und fantasievoll erdachten sich die Schüler eine Geschichte rund um die Bausteine fossiler und erneuerbarer Energiequellen unseres Alltages. Es galt, klar und auch für Grundschüler verständlich, Altes und Neues gegenüber zu stellen und Vor- und Nachteile zu beleuchten.
Außerdem mussten für Jeden eine Rolle maßgeschneidert werden und inhaltliche Recherchen zu den einzelnen Energieformen erfolgen.

2 Die nächste Projektphase galt den Vorbereitungen der Drehtermine. So bastelten die Schüler fleißig Requisiten, suchten passende Kostüme und geeignete Schauplätze und probten ihre Texte bzw. Szenen.

3 Da die selbstständige Schülertätigkeit auch beim Drehen oberstes Gebot blieb, wurden wiederum Aufgaben beim Umgang mit der Technik verteilt und der Umgang mit Kamera, Mikrofon, Kabeln und Klappe geübt.

4 An sechs verschiedenen Drehorten (die für jeweils eine Energiequelle stehen) wurde nun die Theorie zur Praxis. Die Naturkundler drehten ihren eigenen Film, wobei die Erwachsenen lediglich beratend und helfend zur Seite standen.

5 Lediglich den Schnitt und das Bearbeiten von ausgesuchten Umweltbildern erledigten abschließend zwei Praktikanten des Offenen Kanals Wettin, die übrigens selbst einmal Schüler unseres Gymnasiums waren und denen unser Dank an dieser Stelle gebührt.

Es ist ein Film von 12 Minuten Länge entstanden, der alle Altersgruppen anspricht und Wissenswertes über unsere Energiegewinnung und deren Umweltverträglichkeit und damit Zukunft vermittelt. Mit einem gewissen Maß an kindlichem Charme der agierenden Schülerinnen und Schüler ist dieser Beitrag zum Schmunzeln und zum Nachdenken gleichermaßen geeignet.

Ausblick: In der Fortführung des Projektes ist die Anfertigung eines Schülerarbeitsblattes zur Lernkontrolle (nach dem Vorspielen des Filmes im Unterricht) geplant. Alle Grundschulen der näheren Umgebung sollen mit einer Filmkopie und den Arbeitsblättern kostenfrei erfreut werden.

H. Schönlein