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Born in the GDR – “Jugend Vs Staat“

ein Vortrag über das Jugendleben




Alles Westdeutsche gar Amerikanische war verboten. Nur ist das Verbotene auch das, was am meisten begehrt wird. Und im Staat, dessen zehn Gebote Jugendliche zu Loyalität, Solidarität und Hingabe zur sozialistischen Gesellschaft auffordern, war dies Begehrte ein Anderssein, sich von der Masse unterscheiden, durch Kleidung, Frisur und Musik.
Die vorbildlich in die Gemeinschaft durch Arbeit eingegliederten Eltern, die in der DDR herrschende Partei der Arbeiterklasse, die SED und ihre Jungendorganisation, FDJ kritisierten diesen Protest, denn in der DDR konnte man Nonkonformes nicht gebrauchen. Aber eigentlich richtete sich dieser demonstrative Protest nicht nur gegen die diktierten Wertvorstellungen, nein all die Beatfans, Punker, Blueser, Rocker und Hippies, mit einem Wort, die alternative Jugend, geriet in einen Konflikt mit dem Staat wegen ihrer Bestrebung nach Individualität und ihrer Auflehnung gegen jene Gebote und Verbote, sie wurde kriminalisiert und bekämpft. Weil sie anders war.
Davon und auch von anderen für uns, die heutige Jugend, unverständlichen und
unvorstellbaren Begebenheiten in der DDR handelte die erlebte "Jugend Vs Staat" Präsentation - eine Veranstaltung des Bildungszentrums der Konrad-Adenauer Stiftung. Diese wurde interessant und lehrreich von Dr. Peter Wurschi im Rittersaal des Burg-Gymnasiums vermittelt. Unterstützt wurde sein Vortrag durch Fotografien und Erlebnisberichte des Autoren und Fotografen Harald Hauswald und auch Angela Kowalczyk, einer Zeitzeugin, die authentisch von ihrer Jugend in der DDR als Punkerin sprach.
Letzten Endes ein Bericht, der unter die Haut ging, uns über das Paradoxe staunen und ein nicht unbedeutendes Stück Geschichte mit verfolgen ließ.
Alina Moraru
Schülerin der 11. Klassenstufe