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Nachtskifahren

Das war der Skikurs 2013

Auch in diesem Jahr weilten Schüler der 11. Klasse für eine Woche im Tiroler Ebbs zum Skikompaktkurs, um die Kunst des alpinen Skifahrens zu erlernen bzw. zu verfeinern. Den Ablauf haben die Schülerinnen und Schüler in den folgenden Tagesberichten beschrieben.

Montag, 18.02.2013

Unsere Skireise nach Ebbs in Österreich beginnt früh um 7 mit noch müden Gesichtern. Nachdem alle Koffer verstaut waren, machten wir uns los Richtung Leuna, wo auf uns eine andere Klasse schon gespannt gewartet hat und uns von dort an begleitete. Zur Mittagspause machten wir halt am heiß ersehnten McDonalds, wo wir uns so richtig den Bauch voll geschlagen haben. An der berühmten Allianz-Arena vorbei, trafen wir wenige Stunden später in Ebbs (Tirol/Österreich) ein und hatten zunächst Mühe und Not unser Gepäck die Treppen hinauf zu tragen. Von nun an konnten wir uns einrichten, den tollen Ausblick auf die Berge genießen und die Gegend erkunden.
Wir sind schon gespannt, was uns morgen wohl alles erwarten wird. (Anna-Sophie Lemmrich)

Dienstag, 19.02.2013

Nach der ersten Nacht in fremden Betten, startete der Tag schneller als gedacht. Nachdem auch der Wecker der letzten Schlafmütze geklingelt hat, ging es für uns Schüler zum reichhaltigen Frühstücksbuffet. Mit vollgeschlagenem Magen ging es mit dem ultracoolen Partybus zum Skiort. Dort fand sich für jeden die passende Ausrüstung. Mit Sack und Pack ging es los zur Piste… Aber halt, bevor es auf die Bretter ging, wurden wir von Frau Freier hart rangenommen. Jeder Muskel wurde während der anspruchsvollen Erwärmung beansprucht, selbst diese, von denen wir nicht mal wussten, dass es sie überhaupt gibt. Durch perfektes Teamwork beider Teams, wurden die Anfänger von den Fortgeschrittenen in die Kunst des Ski-Fahrens eingewiesen. Die Lehrer überprüften das sehr kritisch und standen uns mit Rat und Tat zur Seite. Danach ging es für uns alle zum Übungshang. Dort trainierten wir die wichtigsten Grundlagen, wie zum Beispiel Schneepflug oder Liftfahren. Ein kurzer Snack im Gasthof verschaffte uns neue Kräfte, die wir bei der anschließenden Erwärmung von Herr Bürger brauchten. Nach ein paar Übungen ging es für die Fortgeschrittenen das erste Mal auf die große Piste. Oben auf dem Berg erkundeten wir die restlichen Abfahrten, während die Anfänger noch ein paar Trainingseinheiten mit Herr Schönlein absolvierten. Nach dem anstrengenden ersten Skitag freuten wir uns sehr auf das leckere Abendessen in der Unterkunft. Erschöpft fielen wir in unsere Betten und ließen den Tag entspannt ausklingen. Wir freuen uns auf morgen, wenn es zum zweiten Mal heißt: "SKI FUARN!" (Sandra Sturm)

Mittwoch, 20.02.2013

Unsere Muskelkater quälten uns beim Aufstehen. Trotzdem geht es nach dem Aufstehen voller Elan auf die Piste! Aber zuerst muss man sich natürlich ordentlich erwärmen, damit die ersten Leistungskontrollen besonders erfolgreich gemeistet werden konnten. Zur Übung trainierten wir noch einmal auf einem Anfängerhügel, doch danach ging es schon los an eine steilere Piste. Dort mussten wir unser Können unter Beweis stellen, was daraus bestand an verschiedenen Markierungen rechtzeitig und koordiniert zu bremsen. Die Anfänger übten fleißig weiter, wobei die Fortgeschrittenen sich an einem schwierigeren Berg wagen durften. Nach einer ausgiebigen Mittagspause fuhren wir zum Amenberg und übten dort unsere Kurvenfahrten , bis auch diese überprüft wurden. Endlich wurde der Weg ins Gasthaus eingeschlagen, worüber die meisten sehr froh waren. Zwar fielen wir alle am Abend in unsere Betten, jedoch schon ganz gespannt, was der nächste Tag bringen wird. (Susanne Walther)

Donnerstag, 21.02.2013

Nach einer recht erholsamen Nacht in unseren Betten ging es am Morgen des dritten Skitages wieder zum ausgewogenen Frühstück, wobei wir uns an den Köstlichkeiten erfreuten. Nachdem sich jeder in seine passende Skiausrüstung geschmissen hatte, ging es wie gewohnt mit dem Partybus und feinster musikalischer Untermalung zum Skihang. Hier stand wieder einiges auf dem Programm. Zunächst erwärmten sich die beiden Gruppen durch ausgiebige Übungen der jeweiligen Schüler. Danach ging es dann auch schon wieder an den Trainingsshang, wo wir einige Übungen absolvierten.
Pünktlich zum Mittag kehrten wir in eine Lokalität ein, um uns zu stärken. Mit neu gesammelter Kraft und noch mehr Elan ging es dann wieder auf die Piste. Aber Halt, natürlich nicht ohne uns zu erwärmen.
Der eine Teil unserer Gruppe übte weiterhin im Tal mit Herrn Schönlein, die restlichen Schüler unter der Leitung von Frau Freier und Herrn Bürger wagten sich an etwas höher gelegene und schwierigere Pisten. Dort mussten wir abermals unser Können unter den kritischen Blicken der Lehrer unter Beweis stellen. Nach einem überaus erfolgreichen Skitag ging es für uns zunächst einmal zur Unterkunft. Hier erwartete uns wie jeden Tag ein lukullisches Abendessen. Wer allerdings immer noch nicht genug vom Skifahren hatte, für den gab es an diesem Abend noch einen prächtigen Abschluss. Also ging es mit dem Taxi auf zum Nachtskifahren. Dort angekommen, sahen wir traumhafte Pisten und uns erbot sich ein Anblick über die nächtliche Idylle der im Tal liegenden Dörfer. Traurigerweise war dieser Ausflug aber zeitlich begrenzt, sodass wir schon nach 2 Stunden wieder in unser Hotel zurückkehren mussten. Einerseits waren auch alle glücklich, wieder in ihren Betten zu liegen. (Valentin Schmidt)

Freitag,22.02.2013

Auch der letzte Tag der Woche ist angebrochen. Heute ging es das letzte mal auf die Piste, wo wir beweisen mussten was wir die Woche über gelernt haben. Die Lehrer beäugten uns das letzte mal und vergaben noch einmal Punkte. Als Abschlussspiel veranstalteten wir einen kleinen Skifasching, wo besondere und auffallende Schüler geehrt und vom Bergjeti eine Urkunde mit einem neuen Pistennamen erhielten. Dann hieß es noch einmal ab auf die Ski und das letzte mal die Abfahrt genießen. Nach der Skiabgabe ging es in die Pension zurück wo die fertigen Koffer schon im Aufenthaltsraum auf uns warteten, dort hieß es dann für alle schnell umziehen und abduschen. Frisch gebügelt ging wir ein letztes mal zum 4 Gänge Menu in den Speissaal. Nachdem nun alle gut versorgt und gestärkt waren, ging es los in Richtung Heimat. Nach einer angenehmen Busfahrt mit aller 2 Stunden Pause, brachten wir zunächst unsere Mitfahrer aus Leuna zum Ausgangspunkt zurück und fuhren danach endlich in Richtung Halle – Wettin. (Laura Barabas)