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Com-France

Comeniusteam zurück aus Frankreich

Auch in diesem Schuljahr lebt der Comenius-Geist weiter an unserer Burg... und in diesem Sinne begaben sich am Sonntag, den 23. September sechs Schülerinnen und Schüler begleitet von Frau Lange, Frau Kropka und Herrn Schönlein in die Partnerschule nach Belfort. Die Reiseberichte sind schon fertig und nachfolgend angehängt.
Anfang April des kommenden Jahres verweilt dann die gesamte Comeniusfamilie aus fünf Ländern bei uns in Wettin.
Das Projekt erlebt seinen Abschluss im Mai 2013 in Ankara, der Hauptstadt der Türkei.
Dafür können sich noch Interessenten ab Klassenstufe 8 per e-Mail unter comenius2011@gmx.de in Englisch bewerben. Hilfen dafür gibt´s hier auf der Homepage unter dem Comeniuslink.

Sonntag, 23.09.12

Am Sonntagmorgen trafen wir uns in aller Frühe um 8.45 Uhr im Halleschen Bahnhofsfoyer. Um 9.06 Uhr ging es dann mit der Regionalbahn nach Naumburg (Saale). In Naumburg stiegen wir in den IC nach Fulda um. Nach mehreren Stunden Fahrt kamen wir in Fulda an und stiegen in den ICE, der uns nach Frankfurt bringen sollte. Leider hatte dieser Zug ein paar Minuten Verspätung, sodass wir in Frankfurt durch den Bahnhof mit Koffern von Bahnsteig zu Bahnsteig sprinten mussten, damit wir den TGV, unseren Anschlusszug, bekommen konnten. Mit streckenweise über 250 km/h ging es nun nach Frankreich. Nach ca. 3,5 Stunden kamen wir in Belfort an und wurden am Bahnhof von unseren Gastfamilien freundlich in Empfang genommen. Den Abend verbrachte jeder Einzelne mit seiner Familie, um sie kennen zu lernen und Gastgeschenke zu verteilen. Am Ende fiel jeder nach der langen Anreise erschöpft ins Bett und wir waren alle sehr gespannt, was in der folgenden Woche kommen würde.
(Tilman Waselau)

Montag, 24.09.12

An unserem ersten Morgen in Frankreich trafen wir uns im Lycée der Schule Sainte-Marie und gingen zusammen mit unseren Gastgebern in den Unterricht. Man kann es sich wie in Wettin vorstellen, dass die Lehrkraft vor der Klasse steht und die Schüler aufmerksam und interessiert mitarbeiten, jedoch sitzen in den Klassen ca. 30 Schüler in ziemlich kleinen Räumen. Wir hatten zwei Stunden Französisch, wovon ich nichts verstand, obwohl ich selber Französisch in der Schule lerne. Danach hatten wir Latein, was relativ gut verständlich war. Zu guter letzt noch eine Stunde Mathematik. Nach den ersten vier Unterrichtsstunden wurde die große zweistündige Mittagspause begonnen. Danach gingen wir uns gemeinsam mit den Lehrern in die Stadt, um ein wenig zu schauen und zu shoppen.
Als der Tag sich dann dem Ende neigte, begaben wir uns zurück zur Schule, von wo aus wir den Heimweg gemeinsam mit unseren Gastgeschwistern antraten.
Ich habe mich stundenlang mit meinen Gasteltern und meinem Gastbruder unterhalten, man aß zusammen, lachte, redete, indem man Englisch und Französisch verband, was durchaus amüsant war und letzten Endes landete ich um halb elf müde in meinem Bett.
(Nicolas Härtge)

Dienstag,25.09.12

Wir trafen uns am Dienstag um 9 Uhr im Amphitheater zur Vorstellung der einzelnen Präsentationen.
Als erstes hielten die Schulleiterin und Herr Gullung (französischer Projektleiter) eine Ansprache und erklärten allen sechs Teilnehmerländern den Tagesplan.
Eine Schülerin führte uns in Englisch durch die Schule. Dort lernten wir, dass die Schule den Namen Sainte-Marie trägt, weil sie durch den katholischen Mariannen -Orden gegründet wurde.
Nachdem wir die Schulbesichtigung beendet hatten, fingen die ersten Präsentationen an.
Die Franzosen begannen mit ihrer Präsentation, die ich ganz gut fand. Sie hatte 4 Teile, die alle sehr schön gestaltet wurden, doch fand ich die Aussprache der englischen Wörter nicht gut gelungen.
Als zweites Team ging Lettland an den Start. Meine Meinung zu dieser Präsentation ist, das sie eine der besten war, außerdem können die Letten sehr gut Englisch und haben ihren Beitrag abwechslungsreich gestaltet.
Jetzt war unser Team an der Reihe. Alle fanden unsere Präsentation am besten und auch unser kleines Theaterstück kam sehr gut an.
Danach kamen dann die Türken, die auch sehr gut waren und unter anderem einen Salzsee vorgestellt haben.
Dann war das Spanische Team dran. Sie waren auch gut, doch leider hatten sie einen spanischen Akzent. Ich fand die Themen, z.B. die Geschichte des Nationalparks, gut.
Die letzten waren die Norweger, die eine gute Präsentation ablegten. Sie hatten eine anschauliche Power Point Präsentation vorbereitet. Sie erzählten unter anderem über Clay und über die Nutzung von Hydropower.
Alle Präsentationen war eins gemeinsam: sie hatten das gemeinsame Thema „Human use of National resources in our local areas in the past“ zu behandeln.
Nach den Präsentationen erklärte uns der Projektleiter in englischer Sprache, wie das Schulsystem in Frankreich funktioniert und was wir am nächsten Tag machen wollten.
Zum Abschluss gingen wir dann mit den Gastschülern in die Klassen. Meine Klasse hatte gerade Mathe, in diesem Fach bekamen sie Aufgaben im Arbeitsheft und schrieben mit Hilfe des Beamers ein Tafelbild ab.
Nach dieser Stunde war die Schule vorbei und wir gingen mit den Gastkindern nach Hause, wo wir individuell den Abend verbrachten.
(Kevin Stahl)

Mittwoch, 26.09.12

Am Mittwoch haben wir eine Tagesexkursion in die Vogesen unternommen, den Naturpark, welchen die Franzosen uns am Dienstag präsentiert hatten.
Um 8.40 Uhr sind wir mit dem Bus von der Schule losgefahren und haben um 10.15 Uhr zum ersten Mal Halt gemacht. Mit Schutzhelm und Regenschirm ausgestattet, zogen wir los zu einer Mine, um uns anzusehen und zu hören, wie die Stollen von Hand mit Hammer und Meißel und Schwarzpulver im 16. bis zum 18. Jahrhundert gegraben wurden, um Kupfer zu suchen und abzubauen.
An der zweiten Mine bekamen wir sogar einen Schutzanzug und eine Grubenlampe dazu, um uns durch den engen und dunklen Stollen zu zwängen, wobei wir in zwei Teams aufgeteilt wurden. Danach ging es zurück zum Bus und um 12.45 Uhr kamen wir am zweiten Halt an. Dort gab es zuerst unser Lunch und um 14.00 Uhr begann der Workshop, in dem wir eine Handpumpe bauen sollten und diese dann auch ausprobierten. Pumpen wurden zur Entwässerung der Stollen benötigt und so lernten wir deren Funktionsprinzip praktisch und theoretisch kennen.
Als letztes fuhren wir zum „Ballon d’Alsace“, mit 1247m einer der höchsten Berge der Vogesen. Aufgrund des schlechten Wetters (Regen und Nebel) konnten wir nicht bis ganz nach oben steigen. Doch mit einer kurzen Tour durch die zwei Andenkenläden wurde dieser Verlust wieder wettgemacht.
Um 17.30 Uhr kamen wir dann wieder in der Schule an und alle kehrten in ihre Gastfamilien zurück, wo jeder den Rest des Tages verbrachte.
(Vera Tahirukaj)

Donnerstag,27.09.12

Gegen neun Uhr haben wir uns auf dem Schulhof getroffen und sind dann zu einem Stadtrundgang, besonders zur Altstadt losgelaufen. Unser Guide war ein frazösischer Geschichtslehrer.
Zuerst haben wir an einem großen Mosaik-Bild angehalten, welches die Altstadt von Belfort zeigte. Durch den Eingang der Altstadt, einer Zugbrücke, kamen wir auf das Festungsgelände der Belforter Zitadelle. Wir liefen das große Bauwerk hinauf und hatten von oben eine sehr gute Aussicht auf die Stadt. Die Burganlage war sehr groß und hatte sehr viele grüne Flächen auf denen manchmal auch Golf gespielt wird. Der Löwe von Belfort war ein weiteres begehrtes Fotomotiv. Er wurde geschaffen von Bartholdi, jenem Franzosen, der auch die Freiheitsstatue für New York entworfen hat.
Nachdem wir die Cathedrale besichtigt hatten, waren wir zum Empfang bei der Bürgermeisterin von Belfort! Sie hat uns allen einzeln die Hand geschüttelt, eine kleine Ansprache gehalten und eröffnete danach das Buffet. Es gab Getränke und kleine Snacks.
Anschließend sind wir in die Schule zurück gegangen und haben in der Kantine Mittag bekommen.
Als alle fertig gegessen hatten gab es noch einen Workshop zur Auswertung der Mittwochexkursion und eine Farewell-Party, die sehr durcheinander war, weil sie nicht gut genug organisiert worden war.
Als die Schule zu Ende war, ist jeder zurück zu seinem jeweiligen Gastschüler gegangen und hat das Ende des Tages mit ihm/ihr verbracht.
(Lisa Weigelt)

Freitag,28.09.2012

Nun war der Abreisetag gekommen. Ich wusste, dies würde der traurigste Tag von allen werden. Am Morgen trafen wir uns wie immer vor der Schule, eigentlich sollte unsere Gruppe mit unseren Gastschülern in die Klassen gehen, aber wir bewegten uns erst einmal in Richtung Aufenthaltsraum,um dort Schach zu spielen. Nach gut zwei Stunden und einer herzlichen Verabschiedung gingen wir dann in die Stadt, um ein kleines Andenken für unsere Eltern zu kaufen.
Danach fuhren wir auch schon zum Bahnhof, um eine Stunde später in den TGV nach Frankfurt einzusteigen. Im Zug herrschte gute Stimmung. Nun fuhren wir 3.5 Stunden bis Frankfurt und stiegen dort in den IC nach Erfurt. Als wir im Zug 2,5 Stunden später die Lautsprecheransage für Erfurt hörten, machten wir uns bereit zum Aussteigen. Der Zug hielt, wir wollten aussteigen, doch die Tür klemmte und plötzlich fuhr der Zug schon wieder an. Wir gerieten in Panik, doch unsere Lehrer blieben ganz cool und klärten das kleine Missgeschick. So stiegen wir eine Stunde später in Weißenfels aus. Wir hatten unseren Zug, den wir in Erfurt verpasst hatten überholt und stiegen nach kurzer Wartezeit dort ein. Nun ging nichts mehr schief und wir kamen sogar noch fast pünktlich in Halle an, wurden von unseren Eltern und Geschwistern freudig empfangen und dann nach Hause gebracht.
Ich denke dieser Tag hatte für alle etwas Trauriges, aber auch Fröhliches geboten.
(Tim Schönlein)