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Erlebnisse in Lettland !

Erlebnisse in Lettland !
Zwei Jahre sind vergangen, als eine Schülerdelegation unseres Gymnasiums die lettische Partnerschule in Aluksne besuchte. Nach dem Gegenbesuch im letzten Jahr, waren wir nun wieder eingeladen, für eine Woche in Lettland zu verweilen. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Lettlandprojekts haben ihre Erlebnisse und Sichtweisen in Tagesberichten zusammengefasst.

24. Oktober 2016
Am Montag ging es endlich los. Wir trafen uns gegen um 5 Uhr in Wettin an der Burgbücherei, natürlich alle noch nicht ganz wach. Nachdem wir vollzählig und alle Koffer verstaut waren, fuhren wir Richtung Berlin zum Airport Berlin/Tegel. 90 Minuten nach unserem Start waren wir auch schon in Riga. Am Flughafen wurden wir dann sehr herzlich von der Schulleiterin und der Deutschlehrerin Marite von unserer Partnerschule aus Alūksne begrüßt. Danach ging es erstmal mit dem Bus Richtung Stadtzentrum. Der Busfahrer am Flughafen war sehr nett! Der Bus wollte abfahren, bevor wir an der Haltestelle waren, aber Marite hat ihm mit Händen und Füßen zu verstehen gegeben auf uns zu warten und er tat es!
Im Stadtzentrum angekommen ging es dann ins Hostel. Das einzig tolle an dieser Herberge war, dass darunter ein McDonalds lag, die Zimmer waren nicht so toll. Nachdem jeder dann etwas gegessen hatte, erkundeten wir alle in kleinen Gruppen die Gegend. Wir waren in verschiedenen Läden und unter anderem in einem ganz normalen Supermarkt. In Deutschland hat man dort ja normalerweise einen kleinen Stand mit Kuchen und in der Tiefkühltruhe ein paar Torten. In Riga gab es ein circa 5 Meter langes Kühlregal mit wunderschönen und total lecker aussehenden Torten. Danach haben wir uns alle vor dem Hostel wieder getroffen um auf einen zweistündigen Stadtrundgang zu gehen. Es war total interessant und Riga ist eine wunderschöne Stadt, nur leider wurde es kalt und hat leicht angefangen zu nieseln. Danach hatten wir wieder Freizeit und ein Teil von uns ist noch einmal in die Altstadt gegangen, bis wir irgendwann ins Hostel zurück kamen und ins Bett gefallen sind.
Mareike Ahrens / Benedikt Scherf

25. Oktober 2016
Am Dienstag sind wir schon früh aufgestanden, denn der Bus wartete bereits 9.00 Uhr auf uns. Einige von uns sind aber noch eher raus, um mit den Lehrern auf einen Wochenmarkt in Riga zu gehen. Den Großteil von uns sah man aber erst im Bus auf dem Weg nach Alūksne, wo die meisten schliefen. Als wir dann endlich nach dreistündiger Fahrt im verschneiten Alūksne ankamen, mussten wir als erstes die Koffer aus dem Bus bekommen, die wir im Gang gestapelt hatten, weil der Bus einen zu kleinen Kofferraum hatte, um alles Gepäck dort unterzukriegen. Als das getan war, bekamen wir unsere Zimmer im Internat. Danach lernten wir unsere lettischen Austauschschüler kennen. Von ihnen wurde uns die Kantine mit eigener Schulküche gezeigt, in der wir dann gegessen haben. Danach wurden wir zu einem Bus geführt, mit dem wir dann eine Sightseeingtour durch Alūksne machten. Unter anderem schauten wir uns die Kunstschule an, in der wir einen Workshop in zwei Gruppen absolvierten. Am Abend sind wir noch in ein Museum gefahren, wo wir ein drei Gänge Menü aßen und den Stammbaum Ernst Glücks angesehen, alte volkstümliche Spiele gespielt und Mäuse aus Tüchern gebastelt haben. Danach fuhren wir erschöpft und mit vollen Bäuchen zurück ins Internat und schliefen fast auf der Stelle ein.
Alexandra Schumann / Lena Schäfer

26. Oktober 2016
Der Mittwoch begann Punkt 9 Uhr beim Frühstück. Trotz müder Gesichter war die Vorfreude auf den Tag deutlich spürbar und so gingen wir gemeinsam mit den lettischen Schülern und Lehrern, sowie der russischen Delegation aus St.Petersburg, welche extra für dieses Treffen der 3 Länder Lettland, Russland und Deutschland zur bevorstehenden Konferenz anreiste. Diese Konferenz zum Leben und Wirken von Ernst Glück dauerte vier Stunden und war sehr informativ. Schüler unseres Gymnasiums hielten Präsentationen über Ernst Glück sowie über unsere Schulpartnerschaft mit dem Ernst Glück Gymnasium in Alūksne. Russische und lettische Lehrer hielten ebenfalls Präsentationen, welche alle in russischer und englischer Sprache verfasst waren. Zudem präsentierte ein lettischer Historiker einen einstündigen Vortrag, zu unserem Bedauern in russischer Sprache. Sogar das lettische Fernsehen war dabei und sendete am Abend einen fünfminütigen Bericht über die Tagung. Unter:

https://youtu.be/K1kOZmMYg5I

kann man diesen sich ansehen.
Nachdem wir die Konferenz mit dem Mittagessen beendet hatten, fuhren wir in das Bibelmuseum der Stadt Alūksne. Dort bestaunten wir die erste lettische Bibel, welche Ernst Glück übersetzte. Nach diesem besonderem Ereignis begaben wir uns zu einem Konzert eines Chors aus Alūksne. In diesem Konzert lernten wir die Vielseitigkeit und die Freude der Letten an der Musik kennen. Dieses Konzert fand in einem neuem Kulturhaus statt, welches wir im Anschluss besichtigten. Weiter ging es dann in eine Kirche, wo wir den Klängen der Orgel lauschten. Fröhlich gestimmt ging es anschließend zum Gedenkstein von Ernst Glück. Dieser erinnert an die „Glücks-Eichen“, welche Ernst Glück nach der Übersetzung der Bibel pflanzte. Wir zündeten Kerzen an und lauschten den Worten einer lettischen Lehrerin, welche über den Gedenkstein und über den Stolz des Treffens sprach. Punkt 19 Uhr besichtigten wir eine Brücke über den Aluksnesee. Diese spielte Musik und wechselte ihre Farben. Trotz Minusgraden fingen wir zusammen mit den Letten an, Lieder zu singen und ließen den erfolgreichen Tag Revue passieren. Der letzte kulturelle Höhepunkt war dann noch die Besichtigung eines sehr schön beleuchteten Parks mit illuminierten Fontänen und Saxofonmusik. Erschöpft begaben wir uns dann mit den lettischen Schülern ins Internat, wo wir gemeinsam Spiele spielten und Kuchen backten. Wir waren so erschöpft, dass wir „früh“ (24 Uhr) ins Bett fielen. Ein sehr gelungener Tag!
Gina Wischnewski / Josephine Schotte / Benjamin Ertel

27. Oktober 2016
Der Donnerstag hat um 7 Uhr mit Aufstehen begonnen. Anschließend sind wir zum Frühstück in die Schulkantine gegenüber dem Internat gegangen. Um 8 Uhr wurden wir dann von einem Bus vor dem Internat abgeholt und haben die Tagesfahrt nach Estland zusammen mit den Letten und den russischen Lehrern begonnen. Wir wurden ein wenig durch Tartu, die zweitgrößte Stadt Estlands, gefahren und der Guide hat uns auf Englisch die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten näher gebracht. Wir haben dann einen Stop eingelegt und standen vor der alten deutschen Universität, einer historischen Kathedralruine und Bunkern des 2. Weltkrieges. Unter anderem sind wir über die Engelsbrücke und zur neuen Uni gelaufen. Die Verwaltungsuniversität, die wir auch besichtigten, war früher eine Kirche.
Anschließend wanderten wir durch das Stadtzentrum, aßen gepflegt in einem Restaurant zum Mittag und gingen dann zum Science-Center, einer Erlebniswelt mit Bildungscharakter, ähnlich dem „Phäno“ in Wolfsburg. Anschließend war Shoppen im einem großen estnischen Einkaufspark angesagt, wo wir auch etwas zum Abendbrot fanden.
Die zweistündige Rückfahrt im Bus war sehr stimmungsvoll, wir sangen und scherzten und verstanden uns immer besser...
Auch haben an diesem Abend die Letten ihre Gastgeschenke von uns erhalten.
Moritz Thieme / Sebastian Ertel


28. Oktober 2016
Nach einem einfachen Frühstück verabschiedeten wir uns sehr herzlich von unseren lettischen Freunden und starteten mit der russischen Delegation um 7 Uhr mit den Bus in Richtung Riga. Einige Schüler waren so freundlich und begleiteten uns sogar bis zum Flughafen. Nach der Hälfte der Strecke machten wir eine kleine Pause und ließen uns trotz technischer Schwierigkeiten des Busses nicht an der Weiterfahrt hindern. Als wir gegen 11 Uhr Riga erreichten, besichtigten wir das Lettische Nationale Kunstmuseum und schauten uns Gemälde aus dem 18. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit an. Mit hungrigem Magen machten wir uns anderthalb Stunden später auf den Weg zum Mittagessen. Wir kehrten in dem Restaurant Lido ein, welches eine riesige Blockhütte mit großen Buffet war. Zum Gasthaus gehörte ein kleiner Freizeitpark, welcher aber wegen des Regens geschlossen war.
Nachdem jeder aufgegessen hatte, war es Zeit zum Flughafen zu fahren. Zwischendurch verabschiedeten wir die russische Delegation. Am Airport angekommen, folgte ein emotionaler Abschied zwischen den lettischen Schülern, ihrer tollen Englischlehrerin Ilona und unserer Gruppe. Nach einem kleinen Aufenthalt auf dem Terminal betraten wir das Flugzeug und starteten gegen 18:30 in Richtung Deutschland. Anderthalb Stunden später landeten wir, trotz kleinen Turbulenzen während des Fluges, sicher in Berlin und traten den letzten Teil unseres Rückweges mit dem Bus an. Erschöpft kamen wir gegen 22:30 Uhr in Wettin an.
Sarah Schreiber / Jonas Waselau

Rückblickend war es eine tolle Woche mit vielen neuen Erfahrungen und Freundschaften. Wir werden auf jeden Fall mit unseren lettischen Freunden in regelmäßigem Kontakt bleiben und freuen uns schon auf ihren Besuch bei uns, voraussichtlich im September 2017!