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Metamorphosen mit Suse Kaluza-Eine Aufarbeitung

Eine Kunstprojektwoche mit 8 Schülern der Kunstklassen 11 und 12 des Burggymnasiums Wettin vom 19.9. – 23.9. 2016 gefördert durch Künstler an Schulen des BBK Sachsen-Anhalt:

Während der fünf Projekttage fertigte jeder Teilnehmer einen Schaukasten in dem eine Metamorphose plastisch dargestellt wurde. Eine Metamorphose ist die Wandlung von etwas in eine andere Gestalt oder in einen anderen Zustand. Nach einer kurzen theoretischen Einführung mit Bildmaterial aus Kunstbüchern, hatten die Schüler Zeit Ideen und Anregungen für ihre Metamorphose zu finden. Den Schülern wurde freigestellt, ob sie die Verwandlung in einzelnen Schritten zeigen oder ein Objekt fertigen, dass eine bereits vollendete Verwandlung darstellt. Auch
ob sie Gegenstände, Lebewesen oder eine Geschichte transformieren konnten die Schüler frei wählen.

Für die Umsetzung der Metamorphoseobjekte hatten die Schüler unterschiedliche Materialien wie Draht, Stoff, Papier, Pappe oder Holz zur Verfügung. Anregungen und Anleitungen wie die Materialien miteinander wirken können, bekamen die Schüler von der Künstlerin. Zur Freude dieser, fanden die Schüler schnell eigene Materialkombinationen und experimentierten viel mit Heißkleber und Holzleim.

Der Schaukasten wurde von den Schülern selbstgebaut. Die Größe des Kastens bestimmte jeder Schüler selbst, nur sollte beachtet werden, das die Größe gut zum dargestellten Objekt passt. Mit der Japansäge wurden Sperrholzplatten zugesägt und die Seitenwände an der Grundplatte mit Holzleim verleimt. Die Höhe der Seitenwände bestimmte auch hier das Objekt. Anschließend wurde das Innere des Kastens und somit der Hintergrund mit selbstangemischten Acrylfarben gestrichen.

In die gestrichenen Sperrholzkästen wurden die gestalteten Objekte arrangiert. Auch hier wurde nochmal auf Details geachtet und neue Bildkompositionen entstanden. Einige Schüler entschieden sich für wissenschaftliche Beschriftungen mit Fantasietexten, andere strichen die Seitenwände um und eine Schülerin gab ihrem Schaukasten eine dritte Ebene indem sie auf ihre Glasscheibe grafisch zeichnete. Danach wurde die Glasscheibe gründlich geputzt und mit Heißkleber am Holzrahmen montiert. Der Schaukasten war mit diesem Arbeitsschritt verschlossen und es konnten keine Änderungen mehr vorgenommen werden.

Fertiggestellt und gerahmt wurden die Kästen mit Papier. Dazu wurde das selbstgewählte und farblich passende Papier dünn mit Leim bestrichen, ähnlich wie beim Buchbinden. Das Papier wurde an den Rand der Glasscheibe und um den gesamten Holzkasten geklebt. Zwei Haken für die Aufhängung wurden mit eingearbeitet. Fertig!

Die Künstlerin bedankt sich mit Freude und tiefer Zufriedenheit bei den Schülern. Mit ihrer Ausdauer und Hingabe erschufen sie ihre ganz eigenen Metamorphosen, welche jeden einzelnen Schüler mit seinen Ideen und seiner Schaffenskraft wiederspiegeln.

Text von: Suse Kaluza

Die Arbeitsergebnisse sind in der Galerie [unter Kunst] zu besichtigen.