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Aktuell

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Das war der Skikurs 2016

Auch dieses Jahr begann das Skilager des 11. Jahrgangs des Burg-Gymnasiums Wettin am Treffpunkt „Nest“ an der Saale. Alle Schüler und Lehrer starteten am 22. Februar um 7.30 Uhr gut gelaunt und bestens vorbereitet in die Schneesportwoche. Eine Schülergruppe aus Erxleben in der Börde begleitete unsere Reise nach Ebbs (Österreich). Unser liebenswerter Busfahrer Marcel, mit blonden Highlights und einer Motivkrawatte mit Bussen drauf, sorgte stets für Sicherheit sowie gute Laune und hielt zu unserer Freude auch bei McDonalds, wo wir unseren ersten großen Hunger stillen konnten. Die Hoffnung auf Schnee, die wir am Anfang unserer Reise noch hatten, sank Kilometer um Kilometer. Am Ziel wurden unsere schlimmsten Erwartungen durch Sonnenschein, 14 Grad und grüne Wiesen bestätigt. Willkommen im Osterurlaub in Ebbs!
Nach einer Zimmerverlosaktion bezogen wir unsere Unterkunft und richteten uns dort gemütlich ein. Da der Hunger sich bei Einigen schon breit machte, stürmten kurze Zeit später die ersten den Supermarkt um die Ecke. Das reichte natürlich nicht und so konnten wir um 18.30 Uhr unser erstes 4-Gänge-Menü im Hotel genießen.
Gesättigt, zufrieden und gespannt auf den nächsten Tag im Skigebiet fielen alle in ihre Betten.
(Laura van Kann und Karolina Petersen)


Dienstag, 23.02.2016

Vormittag
So eine Nacht ist schnell zu Ende und beim Frühstück um 7.30 Uhr konnten wir uns für den Tag stärken. Danach hieß es „zügig fertig machen“, denn der Bus wartete schon. Dieser brachte uns in das Skigebiet „Zahmer Kaiser“. Erwartungsvoll mussten wir dann leider den Tatsachen der braunen Pisten ins Auge sehen. Aber egal, wir machen das Beste daraus.
Der erste Weg führte uns zum Skiausleih und jeder bekam seine Ausrüstung ausgehändigt. Für die Anfänger unter uns war das erst einmal gewöhnungsbedürftig, mit Skischuhen und Ski umzugehen. Frau Freier zeigte uns dann im Anschluss, wie man verschiedenste Muskelgruppen erwärmt. Bei strahlendem Sonnenschein und 10 Grad kamen wir hier ganz schön ins Schwitzen, aber unseren Frostbeulen war das ganz recht.
Die Anfänger unter uns bekamen ein erweitertes Skigewöhnungsprogramm gezeigt und übten das Anfahren und Halten im Tal an einem kleinen Berg. Für die Fortgeschrittenen ging es danach schon auf den großen Hang. Dort wurden mehrere Abfahrten absolviert und geübt.
So ein Skitag macht ganz schön hungrig und somit freuten wir uns alle auf unsere erste Mittagspause im Skigebiet.
(Laura van Kann und Karolina Petersen)

Nachmittag
Nach unserem ersten ausgiebigen Mittagessen in einem landestypischen Gasthaus ging es schon gleich mit der 2. Erwärmung des Tages weiter. Dank einer energetischen Erwärmung unter der Leitung von Herr Schönlein waren wir sehr schnell wieder fit für die Piste. Anschließend fuhren die Fortgeschrittenen mit dem Lift hoch auf den Berg und genossen eine weitere Abfahrt ins Tal. Die Anfänger wurden während dessen auf dem Übungshang weiter geschult.
Dann ging es mit dem Skibus weiter auf eine andere Piste, den Amberg. Dort übten die Gruppen getrennt für die Leistungskontrollen des nächsten Tages. Neben den vorgeschriebenen Übungen bot sich uns auch die Möglichkeit, in unserem eigenen Fahrstil zu fahren. Obwohl wir heute kein Glück mit dem Wetter hatten, sind wir nach einem leckeren Abendessen erschöpft, aber glücklich und zufrieden in unsere Betten gefallen.
(Luzie Berger und Aileen Kossira)


Mittwoch, 24.02.2016

Vormittag
Heute morgen fiel es allen schwerer aufzustehen, da der Muskelkater hartnäckig in unseren „Knochen“ steckte. Doch die anfänglichen Schmerzen wurden schnell verdrängt, als uns der Schneefall überraschte. Neuschnee... das verhieß gute Pistenverhältnisse! Also frühstückten wir und zogen schnell unsere Skisachen an, denn die Vorfreude war groß. Als wir dann vor einer gut präparierten Piste standen, wollte jeder nur noch seine ersten Spuren ziehen. Doch zuerst muss man sich natürlich erwärmen. Nach quälenden 20 Minuten ging es für die Fortgeschrittenen auf den Amberg und die Anfäger mussten sich vorerst nochmal am Übungshang versuchen. Nach einigen Fahrten wurde es ernst. Die ersten Leistungskontrollen für die Fortgeschhrittenen standen an. Diese wurde jedoch von allen gut gemeistert und die Vorfreude auf die wohlverdiente Mittagspause wurde größer. Doch vorher durften auch die Anfänger den „großen Hang“ begutachten. Dies erfolgte natürlich unter den Augen der Fortgeschrittenen. Als es dann hieß:“Pause !“ wollten die Anfänger nicht mehr aufhören, und so wurde die Mittagspause um eine weitere Abfahrt verschoben.
(Jonas Baumgarten und Niklas Altmann)


Nachmittag
Nach einem ausgiebigen und stärkenden Mittagessen in einer Hütte am Fuße des Ambergs starteten wir den zweiten Teil des Tages mit einer Erwärmung. Diese machte uns fit für die bevorstehenden Anstrengungen, denn am Ende des Skitages stand eine weitere Leistungskontrolle an. Unsere Lehrer zeigten uns nochmals die richtige Technik und ließen reichlich Zeit für Übung und Korrektur.
Jedem Anfänger wurde ein Fortgeschrittener zugeteilt, mit dem er sich gemeinsam für die Herausforderung bereit machte, um diese dann erfolgreich zu bewältigen.
Nun wurde es ernst: Jeder bekam die Möglichkeit, innerhalb von zwei Durchgängen das Beste aus sich herauszuholen und zu zeigen, was er kann. Nach der Pflicht kommt die Kür und so konnte jeder von uns ganz individuell die Piste unsicher machen. Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und so freuten wir uns auf die Dusche, ein leckeres Abendessen und schließlich auf den verdienten Schlaf.
(Ellen Pretzsch und Matthias Wolperdinger)


Donnerstag, 25.02.2016

Vormittag
An unserem dritten Skitag kamen wir nur schwer aus unseren Betten und auch das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite. Nach dem Frühstück besserte sich unsere Laune merklich. Wir trafen uns pünktlich 8:20, um mit dem Bus in ein neues Skigebiet - Hochkössen in Tirol- zu fahren. Mit jedem Kilometer kam mehr Schnee in Sicht. Am Fuß des Unterberghorns (1773m) angekommen überraschte uns das rege Treiben.
Bisher waren wir fast immer die Einzigen auf der Piste gewesen. Selbst den Pistenraupen mussten wir bei unserer allmorgendlichen Erwärmung mehrmals ausweichen. An einem kleinen Hügel übten alle das Anhalten im Schneepflug mit anschließender Leistungskontrolle.
Danach durften wir mit selbstgewähltem Stil und Geschwindigkeit die teilweise sehr vereiste Piste „hinunter rutschen“. Die „Anfänger“, welche in dieser kurzen Zeit schon beträchtliche Fortschritte erzielen konnten, blieben dort noch ein Weilchen.
Während dessen wurden die 1500m - Ziel der Fortgeschrittenengruppe- mit der Gondel erreicht. Von dort aus überwandt ein Sessellift nochmals 200 Höhenmeter. Der Nebel wurde immer dichter, Wind und Schnee ließen uns zittern und unsere Haare gefrieren. Die Fortgeschrittenen bahnten sich anschließend einen Weg durch den dichten Nebel zur „Bärenhütte“. Die Anfänger dagegen saßen zu dieser Zeit noch in der windgeschützten Gondel. Doch auch sie mussten sich der eisigen Sesselliftfahrt stellen, um ebenfalls in der gemütlichen „Bärenhütte“ rasten zu können.
(Marie-Christin Nelles und Lore Möhwald)

Nachmittag
Nach einem langwierigen Mittagessen ging es für den gesamten Kurs mit dem Sessellift erneut auf den höchsten Punkt des Skigebietes, um dort mit einer kurzen, aber effektiven Erwärmung durch unsere Lehrer in die zweite Hälfe des Tages zu starten. Anschließend sind Anfänger und Fortgeschrittene, trotz schlechter Sicht- und Wetterverhältnisse mit guter Laune und voller Motivation die Piste hinunter gefahren. Die Fortgeschrittenen haben sich dann an Frau Freiers Seite mehrmals die schwarze Piste hinunter gewagt.
Während dessen machte sich der Rest wieder auf den Weg in das Tal. Einige sind mit der Gondel hinunter, während die anderen gemeinsam mit Herr Schönleins Hilfe die herausfordende Talabfahrt erfolgreich meisterten. Nachdem auch die Fortgeschrittenen im Tal angekommen waren, war es schon wieder an der Zeit mit dem Bus zurück ins Gasthaus zu fahren. Wie immer freuten sich alle auf das Essen und somit schlug sich jeder den Bauch voll. Trotz der Daumenverletzung eines Schülers war der Tag für alle sehr aufregend und gelungen. Nur das Taschepacken am Abend war noch einmal eine Herausforderung. Nach dieser letzen Hürde fielen letztendlich alle erschöpft aber glücklich in ihre Betten.
(Luise Sander und Isabelle Richter)


Freitag, 26.02.2016

Nach einer energie-, aber keineswegs motivationsraubenden Schneesportwoche starteten wir heute eine Viertelstunde eher als gewohnt in unseren letzten Tag. Nach dem täglichen Frühstück und der Zimmerabnahme ging es für uns zum Abschluss erneut mit dem Bus zum Amberg, wo wir nochmals unsere neu gewonnenen Skikünste zum Besten geben konnten. Wieder gab es einige von uns, die den Skitag mit einer schweißtreibenden Erwärmung einleiteten.
Nachdem erste Energie verbraucht wurde, ging es endlich auf den Hang. Der finale Tag gestaltete sich für alle ein wenig entspannter als die Tage zuvor. Es galt in verschiedenen Stilen, der Piste angepasst und die FIS-Regeln einhaltend frei zu fahren, wofür es am Ende auch einen Punktwert für jeden geben sollte.
Nach dem Mittagsschmaus folgte der Skifasching. Jeder hatte sich ein originelles Kostüm überlegt und somit wurden wir schnell zum Blickfang auf der Piste und sorgten für den einen oder anderen Lacher. Außerdem wurde eine Skitaufe zelebriert. Uns übergab der Skigottstellvertreter Herr Becker Urkunden mit Taufnamen, die wir uns durch diverse Aufgaben verdienen mussten.
Nach mehreren spaßbetonten Abfahrten in verschiedenen Formationen mussten wir uns vom Amberg verabschieden und zum Skiverleih unsere Ausrüstung zurück bringen. Noch einmal rief der „Zahme Kaiser“, den die meisten von uns ohne Ski per Sesselliftein letztes Mal entspannt befuhren.
Im Gasthaus angekommen duschten wir, packten endgültig alles zusammen und gingen ein letztes Mal zum Abendessen, bis schließlich 19.00 Uhr Busfahrer Marcel auf dem Hof stand, um uns sicher nach Hause zu bringen.
Nach achtstündiger Fahrt kamen wir gegen drei Uhr endlich wieder in der Heimat an.
(Lina Bonczek, Bastian Finke und Charleen Loß)