Aktuell

Bibelmuseum in Aluksne

Schulpartnerschaft mit Lettland

Der Beschluss der Gesamtkonferenz des Burggymnasiums-Wettin vom Herbst 2013, eine Partnerschaft mit einer Schule in Lettland einzugehen, nimmt nach intensiver Vorbereitung nun konkrete Züge an.
Das Verbindungsglied zwischen beiden Gymnasien ist der in Wettin geborene Ernst Glück (1654-1705), welcher die Bibel ins Lettische übersetzte und seitdem in Lettland verehrt wird, wie hierzulande Martin Luther.
So führte es eine kleine Delegation des Ernst-Glück-Gymnasiums aus Aluksne bereits 2009 nach Wettin und an unsere Schule.
Vertieft wurden die Kontakte im Europäischen Comenius-Projekt (2011-2013). Nach dessen Abschluss vereinbarten die Schulleiter, sich auch weiterhin regelmäßig auf bilateraler Ebene treffen und zusammenarbeiten zu wollen.
Gesagt- getan. Das lettische Gymnasium lud noch 2013 eine Wettiner Schuldelegation zu einem Besuch für eine Woche nach Aluksne ein.
Dieses Treffen findet nun nach Pfingsten statt.
Nach einem Aufruf an die Schülerschaft auf der Homepage des BGW konstituierte sich eine Gruppe von Zehntklässlern, die sich unter der Leitung von Frau Lange, Frau Bast und Herrn Schönlein fast wöchentlich einmal trafen, um Pläne für eine würdige Präsentation unserer Schule am Partnergymnasium zu schmieden.
An drei Projekttagen entstanden somit ein Film über unseren Schulalltag, Powerpoint-Vorträge, Gemälde von der Burg und ein kleines musikalisches Programm. Außerdem planten die Schüler die Zubereitung typisch deutscher Gerichte (z.B. Kartoffelsuppe, Bienenstichkuchen), um in der dortigen Schulküche unsere Region auch kulinarisch vorzustellen. Die Verständigung wird übrigens vornehmlich in englischer Sprache sein.
Nach Abschluss des letzten Feinschliffs geht nun die 15-köpfige Delegation des Burg-Gymnasiums am 09. Juni 2014 auf Reisen.
Per Bus und mit dem Flieger von Berlin nach Riga erwartet uns in Lettland ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm.
Und, dass unsere lettischen Partner überaus herzliche Gastgeber sind, durften wir schon einmal erleben.
Darüber weiter zu berichten wird sich also lohnen.

H. S.