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Cinescolar – ein Kinobesuch „en español“…

Am 25.01.2018 besuchten wir, d.h. die Spanischkurse der 9. Klassen, das Luchs-Kino in Halle, um den Film „ Camera obscura“ in der Originalsprache Spanisch zu sehen.
Nach eine kurzen Busfahrt erreichten wir das Kino. Dort legten wir zunächst eine Pause ein, da unser Bus etwas überpünktlich ankam. Kurz nach dem Einlass begann der Film, den wir mit deutschen Untertiteln ansahen.
„Camera obscura“ erzählt die Geschichte von einem Mädchen namens Anne, die durch einen Unfall mit Natronlauge in ihrer frühen Kindheit erblindete. Seither probieren ihre Eltern, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Anes Augenlicht wiederherzustellen. So unterzieht sie sich verschiedenen Operationen.
Doch um mal eine Pause von dem ganzen Trubel zu bekommen, fährt Ane mit ihren Eltern und ihrem Bruder ans Meer. Dort lernt sie ihren Großcousin Antonio kennen und lieben. Antonio ist mit Leib und Seele Fotograf und es dauert nicht lange, bis er auch Ane mit seiner Begeisterung ansteckt. Fortan ersetzt die Kamera Anes Augen und sie lernt, mit ihrer Blindheit zurechtzukommen. Sie geht durch die Welt wie ein Detektiv und filmt alles, was ihr vor die Linse kommt, auch Dinge, die besser hätten Geheimnisse bleiben sollen. Denn dadurch wird die Situation ihrer Familie weiter erschwert: die Mutter in den Onkel verliebt, der Vater, der seine Frau ebenfalls betrügt und die erste große Liebe Anes, die nicht erwidert wird.
Aber trotz alledem fühlt sich Ane am Ende des Sommers endlich nicht mehr wie ein Kleinkind oder eine Last für ihre Eltern. Sie hatte ihre erste Menstruation, fand eine beste Freundin und ging trotz ihrer Blindheit zum ersten Mal im offenen Meer schwimmen, und zwar nicht mehr mit den nervigen Schwimmflügeln und dem kindischen Badeanzug, sondern in ihrem neuen Bikini und mit ihrer besten Freundin. So schloss Ane in diesem Sommer ihren alten, oft traurigen Lebensabschnitt ab.
Insgesamt ist der Film sehr traurig und ernst gestaltet. Er hinterlässt einen tiefen Eindruck, auch wenn er manchmal etwas zu tiefblickend erscheinen mag.
Nach Ende des Films fuhren wir zurück zum Burg-Gymnasium. Es war ein gelungener Ausflug zur Weiterbildung in der spanischen Sprache.




http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/archiv_neuimkino/camera-obscura-film/

Hier noch Meinungen einiger Schüler:

„Ich fand es eine sehr gute Idee, in einen spanischen Film zu gehen. Es ist mal etwas anderes, als immer im Klassenraum zu sitzen. Der Film war sehr schön. Es war auch gut, dass es deutsche Untertitel gab, da man natürlich nicht alles verstehen konnte. Alles in allem war es eine sehr schöne Idee, die man unbedingt weiterführen sollte.“

„Durch den Film bekommt man einen Einblick in das Leben einer blinden Jugendlichen, was ein interessantes Thema ist und auch gut umgesetzt wurde. An manchen Stellen verlief der Film jedoch etwas schleppend oder es gab seltsame Szenen. Der Film ist eher für Mädchen geeignet, da es hauptsächlich um ein Mädchen in der Pubertät geht.“

Ich fand den Film nicht so interessant, da er nicht meinem Geschmack entspricht. Der Film war ein wenig langweilig und an einigen Stellen unlogisch, z.B. dass sie sich in ihren Großcousin verliebt. Ich fand es allerdings gut, dass wir den Film mit deutschen Untertiteln gesehen haben, da man den Film so besser verstehen konnte.“

Es war ein interessanter Film, dennoch war die Handlung manchmal schwierig nachzuvollziehen. Das Ende war auch etwas verwirrend, aber manche Szenen waren auch gut dargestellt. Im Allgemeinen war der Film ‚okay‘.“

„Ich fand das Thema des Films interessant und wirklichkeitsnah dargestellt. Allerdings hat mir die ganze Situation des Mädchens während des Films Unbehagen bereitet und manche Szenen waren eher schleppend. Im Großen und Ganzen fand ich den Film nicht schlecht, würde ihn aber nur Leuten empfehlen, welche Gefallen an solchen erzählenden, weniger aktionsreichen Filmen finden.“

„Für mich ist ‚Camera obscura‘ ein interessanter Film. Allerdings denke ich, dass der Film mehr etwas für Mädchen ist, da es um typische Mädchenprobleme geht.“

„Ich fand den Kinobesuch sehr gut. Es war ein guter Schulfilm und ich würde ihn weiter empfehlen.“
(Schüler der Kl. 9/3, 9/5 und 9/6)