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Elsbeere

Wir haben einen Lutherbaum !

… und was für einen! Eine Elsbeere.
Beides noch nie gehört?
„Schon zu Lebzeiten Luthers wurden Bäume zu besonderen Orten der Reformation. Oft waren die kleinen Kirchen der Dörfer überfüllt, in denen Martin Luther Station auf seinen Reisen machte. Kurzerhand wurden die Predigten auf die Dorfplätze verlegt – die Bäume boten nicht nur den Platz für die Massen, sie wurden wichtige Erinnerungsstätten der Bewohner und Gedenkorte für die Reformation. Eine Wiederbelebung der Tradition erfuhren die Lutherbäume mit der Etablierung des Reformationsfestes ab dem 18. Jahrhundert.“ (siehe http://www.lutherbaum.de/ )
„Die Elsbeere ist einer der seltensten Baumarten in Deutschland. Als „Baum des Jahres 2011“ ist sie nicht nur eine Augenweide, sondern ihr Holz ist besonders edel und ihre Früchte haben heilende Wirkung. Die Elsbeere wird bis zu 300 Jahre alt und bis zu 30 Meter hoch. Damit ist sie das größte Rosengewächs überhaupt. Ihr Herbstkleid ist besonders schön. Es verfärbt sich von feuerrot über orange nach gelb. Die Früchte reifen zwischen Juli und September. Pur genossen schmecken sie süßlich-sauer und haben einen hohen Vitamin C-Anteil. Die rot-braunen runden Beeren helfen nicht nur gegen Magenbeschwerden sondern lassen sich vielfach verwenden.“ (siehe https://www.nabu.de/ )
Diese weitgehend unbekannten Informationen brachte Herr Prof. Dr. Bernd Reuter in einer anschaulichen Präsentation den Gästen aus Aluksne und unseren Projektteilnehmern näher.
Der Anlass dazu war das 500. Reformationsjubiläum und Wiederbelebung der Tradition der Lutherbäume. So trat der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt über Frau Sterz an uns heran, um einen geeigneten Pflanzort zu finden.
Schnell war die Idee geboren, die ganze Aktion auch mit dem Besuch unserer lettischen Schulpartner zu verknüpfen, denn hier ging es diesmal darum, „Brücken zwischen Ernst Glück und Martin Luther“ zu finden. Da in Aluksne die Tradition der „Glückseichen“ besteht, gewann die Pflanzung eines Lutherbaumes doppelten Symbolgehalt.
Und wie der Zufall es wollte, überbrachten uns die lettischen Freunde eine kleine Eiche, die wir am 20.09.2017 bei der feierlichen Pflanzaktion unserer Elsbeere gemeinsam in die Erde setzten. Doch damit nicht genug. Der Landesheimatbund schenkte unserer Partnerschule einen Elsbeerbaum und schloss damit die „Brücke von Luther zu Glück“.
(siehe auch http://baum.lhbsa.de/2017/09/21/elsbeere-gepflanzt-und-an-schule-aus-aluksne-lettland-ueberreicht/#articlestart )

So stehen sie nun die beiden Jungbäume nicht weit voneinander entfernt. Wer sie betrachten oder ihnen gar beim Wachsen zuschauen möchte, findet sie in Wettin am Fuße der Oberburg.
Mögen sie gut gedeihen, Schatten und Früchte spenden...und...
...erinnern!